INTERALPIN 2017 – schön war’s!

Die Tore der Messe Innsbruck sind wieder geschlossen, die Stände schon fast ganz abgebaut und die vielen Besucher aus aller Welt wieder abgereist. Was bleibt? 3 Tage Non-Stop-Seilbahninnovationen, viele Neuigkeiten zum Anfassen und Bestaunen und jede Menge Gesprächsstoff für die kommenden zwei Jahre bis zur nächsten INTERALPIN in Innsbruck.

Hohe Anziehungskraft

Die Beliebtheit der Branchenmesse in Innsbruck wächst weiter. Gegenüber 2015 kamen über  zehn Prozent mehr Fachbesucher auf die INTERALPIN. Insgesamt informierten sich knapp 26.400 Branchenkenner drei Tage lang über innovative Technologien und Branchenneuheiten. Aber auch das Networking stand ganz klar im Fokus der Aussteller und Besucher.

Im Mittelpunkt der Messe für alpine Technologien standen aber auch die Produkte und Dienstleistungen der Branche. Junge Start-Ups konnten dabei in direkter Nähe zu den bekannten Weltmarktführern ihre Innovationen präsentierten. Die Bandbreite reichte von Seilbahntechnik und Möglichkeiten der Schneeerzeugung über Pistenfahrzeuge, Winterdienstgeräte sowie Kassen- und Zutrittsysteme bis hin zu IT-Lösungen, dem alpinen Sicherheitswesen und vielem mehr.

Systeme für den Bike Transport zeigten sich als großer Trend für 2017.

Systeme für den Bike Transport zeigten sich als großer Trend für 2017.

Roderich Urschler, Geschäftsführer der MND AUSTRIA GMBH zieht sein Fazit: „Die Frequenz der INTERALPIN 2017 war sehr gut. Als langjähriger Stammaussteller ist für mich der Termin der INTERALPIN im Frühjahr besonders positiv zu beurteilen, weil die Fachgespräche dann sehr konkret sind, Projekte rechtzeitig präsentiert werden können und Angebote angefragt werden. Beim Thema Internationalität der Messe war vor allem der steigende Zuwachs von Fachbesuchern aus asiatischen Ländern spürbar.“

Seilbahnen erobern die Städte und setzen auf Komfort und Design

Auffallend war, dass auch die Sommernutzung und der Urban Transport weiter ganz stark an Bedeutung gewinnen und es gerade hier viele tolle Lösungen und Neuheiten gibt. Gerade der Bike Transport am Berg ist und bleibt ein heißes Thema. Aber auch der Komfort und das Design waren klar erkennbare Trends. Wie bei der neuen D-Line von DOPPELMAYR geht es dabei aber nicht nur um den für den Gast spürbaren Mehrwert, sondern auch um die für die Betreiber erleichterte Bedienung und Wartung. „Wir nutzten die INTERALPIN 2017, um unsere neuen Produkte und Innovationen den Fachbesuchern aus der ganzen Welt vorzustellen,“ freut sich Julia Schwärzler (DOPPELMAYR).

Die neue D-Line von DOPPELMAYR.

Die neue D-Line von DOPPELMAYR.

Innsbruck international

So international ist Innsbruck trotz zahlreicher Touristen wohl sonst nur selten. Rund 60 Prozent aller Besucher kamen nämlich aus dem Ausland angereist, um sich über die aktuellsten Trends am Markt persönlich zu informieren. Neben den USA, Frankreich, Italien, Schweiz und Deutschland fielen vor allem die vielen Vertreter der Zukunftsmärkte auf. So kamen auch Delegationen aus Argentinien, Chile, Russland, Kasachstan oder China in die Tiroler Alpenhauptstadt.

Besucher aus der ganzen Welt auf der INTERALPIN in Innsbruck. ©CMI

Besucher aus der ganzen Welt auf der INTERALPIN in Innsbruck. ©CMI

„Ein so hoher internationaler Besucheranteil ist einzigartig für Messen im Bereich der alpinen Technologien“, betont Stefan Kleinlercher. Zur verstärkten Besucherpräsenz aus Asien hätten nicht zuletzt auch die anstehenden Wintersport-Großereignisse in Südkorea und China geführt, fügt der Projektleiter der INTERALPIN hinzu. Hohe Internationalität treffe auch auf die Aussteller zu, sagt Kleinlercher: „Die insgesamt über 650 Aussteller kamen aus nicht weniger als rund 50 Nationen.“

Die 23. INTERALPIN findet vom 8. bis 10. Mai 2019 in der Messe Innsbruck statt.

Mehr Infos unter www.interlapin.eu.

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