Wirtschaftsfaktor Seilbahnwirtschaft

Viel diskutiert, kritisch beäugt und dennoch unumstritten wichtig. Die Seilbahnwirtschaft nimmt in Österreich eine tragende Rolle ein und ist ein essentieller Faktor für das heimische Wirtschaftswachstum.

„Land der Berge“ – Österreich ist bis weit über seine Grenzen hinaus als Alpenrepublik bekannt und symbolisiert hohe Lebensqualität und Wohlstand. Der lebendige Tourismus nimmt dabei eine tragende Rolle ein. Millionen Gäste aus der ganzen Welt strömen jedes Jahr aufs Neue nach Österreich und genießen traditionelle Werte, heimische Geschichte, vor allem aber die beeindruckende Natur.

Im Fokus steht dabei auch die Seilbahnwirtschaft. 253 Seilbahnunternehmen (Stand 2016), garantieren Sommer wie Winter Betrieb auf den heimischen Bergen, schaffen tausende Arbeitsplätze und bieten auf ca. 23.700 ha (Stand August 2016; Quelle: BMVIT) Pistenflächen Wintersportvergnügen höchster Güte. Die Wertschöpfung und die Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Österreich sind enorm und bringen im internationalen Wettbewerb wichtige Impulse. Es ist unumstößlich, dass die Seilbahnwirtschaft ist in Österreich von essentieller Wichtigkeit und als Faktor schlichtweg nicht mehr wegzudenken ist.

Die Wirtschaftskammer Österreich belegt in regelmäßigen Abständen auch diese These und untermauert mit beeindruckenden Zahlen:

 

Österreichs Seilbahnen im Winter 2016/2017 (aktuelle Zahlen noch nicht vorliegend):

  • 353 Millionen € Kassenumsatz (+ 3,8 Prozent zum Vorjahr)
  • 587 Millionen Beförderungen
  • 52,5 Millionen Skierdays
  • 100 Betriebstage (+ 6,4 Prozent)

 

Um diese beeindruckende Wirtschaftsleistung auch zu gewährleisten, braucht es naturgemäß den höchsten Standard, moderne Anlagen und umfassende Investitionen. Gerade in Zeiten der Digitalisierung und steigenden Qualitätsansprüchen gilt es am Zahn der Zeit zu sein. Seit der Jahrtausendwende haben die heimischen Unternehmen rund neun Milliarden Euro in die Modernisierung und den erhöhten Komfort der Anlagen sowie in die Beschneiungstechnik entrichtet. Im Winter 2017/2018 sind folgende Investitionen getätigt worden:

Gesamtinvestition: 582 Millionen Euro

Sicherheit/Qualität/Komfort: 194 Millionen Euro

Beschneiung: 107 Millionen Euro

Sonstiges: 281 Millionen Euro

Mit all diesen Investitionen und den erreichten Zahlen gilt die Seilbahnbranche als wichtigster Wertschöpfungsmotor in den Regionen oder Tälern. Ein florierender Tourismus wäre ohne die strategische Arbeit der Betriebe nicht möglich. „Land der Berge“

 

 

Quelle: Wirtschaftskammer Österreich

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