Mit Raffinesse ans Ziel – Tipps und Tricks um Warteschlangen am Lift zu entgehen

Die Skisaison neigt sich dem Ende und so sollten gerade die letzten Skitage in vollen Zügen genossen werden. Voller Tatendrang geht es bereits in den Morgenstunden ab ins Skigebiet, um dem größten Ansturm zu entgehen. Schönwetterskifahrer kennen folgendes Szenario dabei wohl am besten: Im Skigebiet angekommen, Traumwetter, die Sonne scheint, wolkenloser Himmel und frisch präparierte Pistenhänge. Wäre da nicht die lange Warteschlange an der Talstation. An Wochenenden oder Ferien  können so schnell mal wertvolle 20 Minuten drauf gehen.

Eine Lösung muss also her! Vordrängeln? Zerkratzte Ski und verärgerte Blicke folgen augenblicklich. Damit es erst gar nicht so weit kommt und die Freude am Skifahren ungehindert bleibt, haben wir die besten Tipps zum Anstehen im Skiurlaub gesammelt und verraten euch, wie ihr mit Raffinesse der Warteschlange entgehen könnt. Gequatscht werden kann ja immerhin noch am Lift.

Schnell entscheiden

Entscheidend ist bereits bei der Anfahrt zur Liftstation  die Warteschlange zu analysieren, um so gezielt die Schwachstellen nutzen zu können. Wer schon von der Piste aus die Fließdynamik beobachtet, erkennt rasch wo es schneller voran geht. Der erste Schritt ist also ganz einfach die Wahl der richtigen Außenbahn.

Niemals in der Mitte anstehen

Warum Außenbahn? Wie sich immer wieder zeigt ist die Mitte der Warteschlange in den meisten Fällen eine Sackgasse. Kleine Notiz hier: Niemals durch die Mitte, sondern der Außenseite entlang, die weiter von der Piste entfernt liegt.

Der längere Weg ist der schnellste

Im Idealfall verhilft der längere Weg am Skilift schneller ans Ziel. Das lässt sich ganz einfach erklären, wie im Flussbett, fließt die Menschenmenge auch im kurvenäußeren Bereich schneller. Wer also nicht gequetscht im inneren Bereich der Warteschlange feststecken möchte, bleibt am längeren Hebel. Einfach gemerkt: Wenn die Warteschlange eine Linkskurve macht, rechts anstellen und umgekehrt.

Lücken richtig nutzen

Den richtigen Weg eingeschlagen, folgt nun der nächste Schritt: die Lückenanalyse. Eine Lücke in der Schlange entdeckt, kann man mit etwas Geschick schnell weiter nach vorne rücken. Einfach den Ski über den Ski des quatschenden Nachbarn heben und weiter gleiten. Ganz unbemerkt können so wichtige Meter gewonnen werden.

Körperstellung flexibel anpassen

Mag sich vielleicht seltsam anhören, jedoch kann eine flexible Körperhaltung durchaus von Vorteil sein. Was ist damit gemeint? Erstmal eine kleine Lücke erkannt, kann man mit sehr enger Ski- und Armstellung leichter in engen Gassen nach vorne rücken. Angekommen sollte die Skistellung wieder verbreitet werden, um die Position halten zu können. Oder besser gesagt sich seinesgleichen Gegenüber behaupten zu können.

Nicht quatschen
Auch wenn Skifahren in der Gruppe mehr Spaß macht und man sich gerne über den Tag verteilt über den Skitag austauschen möchte, beim Anstehen hilft quatschen weniger um schneller ans Ziel zu kommen. Auch wenn der Skipartner noch so charmant ist, wer aufmerksam die Warteschlange beobachtet kann im Fall sofort zur Stelle sein, sobald ich eine Lücke ergibt. Wie bereits erwähnt können abgelenkte Skifahrer schnell überholt werden, Kontaktfreudigkeit anderer ist also die ausschlaggebende Chance auf Ruhm und Erfolg.

Unentschlossenheit ausnutzen

Und zu guter Letzt gibt es nur noch einen Trick. Gruppen warten gerne zusammen und blockieren so oft den Lifteinstieg. Wer nur in kleinen Gruppen unterwegs ist oder gar alleine kann so schnell vorbeirutschen und sich unbemerkt auf die Pole Position schummeln. Kaum geht der Schranken dann auch schon auf, ist es geschafft und wertvolle Zeit gespart. Es kann also weitergehen ins Skivergnügen. Gute Fahrt!

Bildnachweis: © Mayrhofner Bergbahnen - So müssen Berge sein

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