Die Quadratur des Kreises – der natürliche Wasserkreislauf mit Beschneiung

Der Wasserkreislauf ist, wie der Name schon sagt ein Kreislauf, auch die Beschneiung von Skipisten ändert daran nichts. Wie das genau funktioniert? Nun, sehen Sie selbst...

Vom Meer auf die Skipiste

  1. Wie Sie in der Graphik sehen können, verdunstet durch die Sonneneinstrahlung Wasser aus dem Meer. In Form von Wolken wird es landeinwärts getrieben.
  2. Das Wasser aus dem die Wolken bestehen, gelangt in Form von Regen, Hagel oder Schnee wieder zurück zur Erde. Auf dem Erdboden angelangt, kann es als Grundwasser versickern, durch Flüsse wieder ins Meer zurückgelangen, verdunsten oder auch zwischengenutzt werden.
  3. Nehmen wir mal an, das Wasser gelangt in Form von Schnee und Regen auf unsere Berge. Der Schnee schmilzt bzw. der Regen wird vom Boden aufgesogen. In Form von Quellen, kleinen Bächen oder unterirdisch bewegt sich das Wasser nach unten.
  4. Hier kommt unser Speicherteich ins Spiel. Das Wasser wird hier aus Quellen und Bächen "aufgefangen", ein Teil davon fließt relativ zeitgleich durch, ein Teil wird zwischengespeichert.
  5. Das zwischengespeicherte Wasser gelangt über Wasserrohre bei Bedarf zu den Beschneiungsanlagen, hier wird es über Druck und Temperatur zu Schnee verändert und landet auf der Piste.
  6. Bei steigenden Temperaturen und im Frühjahr schmilzt der Schnee und versickert in den Boden. Hier gelangt das Wasser wieder in das natürliche Grundwasser und irgendwann mal wieder im Ozean. Und der Prozess beginnt von vorne.

Sie sehen, Wasser kann nicht verloren gehen, auch nicht der Atmosphäre "entweichen". Die Natur ist so beschaffen, dass Energie - in welchem Zustand auch immer - nicht größer oder kleiner wird, sie wird höchstens anders verteilt. So ist es auch mit dem Wasser.

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