Modernes Ticketing in Skigebieten

25 Jahre RFID: Der Zugang zum berührungslosen Zutritt

Die Ski oder das Snowboard angeschnallt, die personalisierte Skikarten im Anorak und ab auf die Piste. Der berührungslose Zutritt ins Skigebiet ist heutzutage selbstverständlich – dank einer innovativen Idee vor 25 Jahren.  Bereits 1987 wurden für Bergsportregionen die ersten RFID-Anwendungen entwickelt: Uhren für den berührungslosen Zutritt.

Es war einmal...

Bereits 1977 wurden die ersten registrierten Skitickets auf den Markt gebracht. Über Magnetkarten wurden diese immer weiterentwickelt, stand doch der Endkunden-Nutzen im Vordergrund. Die Idee eines handsfree-Datenträgers war geboren. Die Umsetzung in die Praxis erfolgte 1987 über eine Uhr mit einem RFID-Chip. Uhren mit 125 KHz low-frequency wurden in einer Auflage von circa 300 Stück gefertigt. Über eine Distanz von ein paar Zentimetern konnten Skifahrer damit ohne das händische Scannen des Skitickets durch den Zutritt gehen.

Aus Kostengründen wurden parallel zu den Uhren Karten und Zipper mit RFID-Chips entwickelt. Damit mussten sich Tagesskifahrer oder Urlauber keine Uhr kaufen, sondern konnten auch mit den günstigeren Varianten berührungslos auf die Skipiste. Im Laufe der Zeit wurden aus 125 kHz lf 13,56 MHz hf, der Speicher wurde vergrößert, die Kosten reduziert und die Reichweite höher. 1995 entstand eine Kooperation eines Salzburger Zutrittsexperten mit dem Schweizer Unternehmen Swatch, bei der Swatch-Uhren als Zugangsberechtigung dienten. Seit 1999 basieren die RFID-Chips auf 13,56 MHz nach ISO-Norm.

Bereits 1987 wurden die ersten Datenträger für den berührungslosen Zutritt entwickelt: Uhren mit einem RFID-Chip.

Bereits 1987 wurden die ersten Datenträger für den berührungslosen Zutritt entwickelt: Uhren mit einem RFID-Chip. ©SKIDATA

Die heutige RFID-Welt der Pioniere

Heute ermöglicht die RFID-Technologie einen berührungslosen Zutritt von bis zu 70 cm Reichweite und ist im Bergsportbereich als keycard (wiederverwendbare RFID-Karte) und keytix (Einweg-RFID-Ticket) erhältlich.

Durch den beidseitigen Vollfarbdruck ist eine individuelle Gestaltung der keycards und keytix möglich. Damit kann das eigene Skigebiet beworben oder der Platz als Werbefläche weiterverkauft werden. So wird die eigene Bekanntheit gesteigert oder zusätzliche Einnahmen erzielt. Besonders auf die Sicherheit wird großen Wert gelegt: Durch die Personalisierung der keycards und keytix sowie weiteren Sicherheitsfeatures wird Betrug unterbunden.

So funktioniert das moderne Ticketing in Skigebieten heute.

Der Umsatz kann zudem durch den vielseitigen Einsatzbereich gesteigert werden. Die Karten können in verschiedenen Anlagen und für ergänzende Dienstleistungen, zum Beispiel im Parkgeschäft, verwendet werden. Vielfältige Anwendungen ermöglichen zudem Produkte zu bündeln und wertvolle Geschäftspartnerschaften einzugehen. Darin verbirgt sich auch ein Kundenvorteil: Das Skiticket, die Hotelrechnung, das Essen auf der Hütte, der Thermenbesuch - alles kann zusammen konsumiert werden.

Eine Karte für alle Bedürfnisse der Skigäste.

Was ist RFID?

RFID, aus dem Englischen radio-frequency identification, steht für „Identifizierung mit Hilfe elektromagnetischer Wellen“. Die Technologie beschreibt ein System aus einem Sender und Empfänger. Objekte lassen sich auf diese Weise automatisch und berührungslos mithilfe von Radiowellen lesen.

Beitragsbild: Die heutige RFID-Technologie ermöglicht viele Vorteile. ©SKIDATA


Über SKIDATA
SKIDATA ist ein international führendes Unternehmen im Bereich Zutrittslösungen und deren Management. Weltweit sorgen mehr als 10.000 SKIDATA Installationen in Skigebieten, Stadien, Flughäfen, Einkaufszentren, Städten, Spa & Wellness, Messen und Freizeitparks für die sichere und zuverlässige Zutritts- bzw. Zufahrtskontrolle von Personen und Fahrzeugen. SKIDATA legt großen Wert auf Lösungen, die intuitiv, einfach zu bedienen und sicher sind. Mit ganzheitlichen Konzepten trägt SKIDATA gezielt zur Leistungsoptimierung und Gewinnmaximierung der Kunden bei. Die SKIDATA Gruppe (www.skidata.com) gehört zur börsennotierten Schweizer Kudelski Gruppe (www.nagra.com), einem führenden Anbieter von digitalen Sicherheitslösungen.

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Noch keine Kommentare bis jetzt

Einen Kommentar schreiben