Panoramakameras damals und heute

Die Geburtsstunde der Panoramakameras

„Schaun‘ wir mal, wie’s in unserer Destination im Winter (Sommer) aussieht!“
„Was gibt’s hier noch für schöne Reiseziele?“
„Wo herrscht die schönste Morgenstimmung?“
Diese zentralen Fragen sind es, die den Seher seit mittlerweile mehr als 25 Jahren dazu bewegen, die Wetterpanorama Livevideos zu betrachten. Alles begann in den 80er Jahren mit einer einzelnen Kamera am Kitzsteinhorn. Doch erst Prof. Peter Schröcksnadel hatte die Idee, die Bilder auch ins Fernsehen zu bringen.  Seit dem Jahr 1989 sind Panoramakameras wie wir sie kennen im Einsatz. Die Erfolgsgeschichte nahm mit einer Hand voll Kamerastandorten im Salzburger Land ihren Lauf. Nach erfolgter Aufnahme des Videos am Berg wurde die Videokassette durch einen Fahrer zum TV-Sender transportiert, der die Bilder im Fernsehen ausstrahlte. Heute sieht es ein bisschen anders aus: Eine übertragungstaugliche HD-Kamera liefert über ein IP-Richtfunknetz das Bewegtbild vom jeweiligen Kamerastandort an die technische Zentrale. Dort wird das Videofile mediengerecht aufbereitet und die mediale Verbreitung beginnt. Auf diesem Weg gelangt das Livestreaming vom Berggipfel, vom Aussichtsturm am Meer oder vom Gebäude in der Stadt innerhalb weniger Minuten in die ganze Welt.

Wetterpanorama damals.

Wetterpanorama damals. ©feratel media technologies AG

Informationszeitalter

Früher waren die Panoramabilder im Fernsehen die einzige Möglichkeit, sich über das aktuelle Wetter am Urlaubsort oder im Skigebiet zu informieren. Auch heute steht die Information über die Wetterlage im Vordergrund, ergänzt um einen wesentlichen Faktor: einen authentischen Liveeindruck über die Vor-Ort-Situation zu erhalten. Gerade wenn Wetterprognosen unsicher sind oder sich Wetterverhältnisse rasch ändern, liefert der Blick auf den Livestream die sofortige Antwort auf die Kernfrage: Wie wird (ist) wohl das Wetter?
Aufgrund der enormen technologischen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte hat sich die Rezeptionssituation ganz wesentlich verändert. Vor Zeiten von Internet, Apps und Mobile war das Panoramafernsehen mit festen Sendezeiten fixer Bestandteil im Tagesablauf. Mittels SmartTV (internetfähige Fernsehgeräte), Smartphones, Tablet & Co können die Livestreams von hunderten Standorten online oder über Apps abgerufen werden – und zwar „on demand“: unabhängig von Zeit und Ort. Ein schneller Blick auf die Webcam, z.B. übers Handy, überzeugt und bildet häufig die Basis für kurzfristige Freizeitaktivitäten, Ausflüge oder gar Kurztrips und -urlaube.

Wetterpanorama heute.

Wetterpanorama heute. ©feratel media technologies AG

Blick in die Zukunft

Zusammenfassend lässt sich die Frage, warum die Panoramakameras so erfolgreich sind, mit einem einzigen Satz beantworten: Die Frage nach dem Wetter ist stets von Bedeutung – damals wie heute.


Bettina Furtlehner
Als Mitglied des Marketingteams der feratel media technologies AG ist sie mitverantwortlich für die Marketingaktivitäten des Innsbrucker Anbieters touristischer Gesamtlösungen.

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