Kinderleicht hochhinaus!

Früh übt sich und so stehen jeden Tag unsere Kleinsten voller Abenteuerlust auf der Piste und können es kaum erwarten sich den Hang hinunterstürzen.  Neben Schneepflug fahren und ersten Schwüngen muss aber auch das Liftfahren geübt sein.  Dieser Gedanke versetzt so manches Elternteil in Angst und Schrecken. Doch nicht zu Unrecht ist die Seilbahn das zweitsicherste Verkehrsmittel direkt hinter dem Aufzug. Gerade in den letzten Jahren wurde die Seilbahntechnik nicht nur modernisiert sondern auch die Sicherheitsmaßnamen zunehmend verbessert und bietet mittlerweile gerade für Kinder ein sicheres Skivergnügen.  Damit auch zukünftig die Schweißperlen der besorgten Eltern nicht schon beim Lifteinstieg auf die Stirn treten, können folgende Modernisierungen durchaus die Nerven beruhigen.

Förderbandeinstieg

Von Erwachsenen oft belächelt, jedoch durchaus berechtigt ist der Förderbandeinstieg.  Neben dem bequemen Einstieg wird auch die Sicherheit erhöht. Durch die konstante Fahrgeschwindigkeit können stressige Situationen vermieden werden und Kinder somit leichter auf den herannahenden Sessellift vorbereitet werden. Um hier zusätzlich für mehr Sicherheit zu sorgen, kann das Förderband mit automatischem Hubtisch ausgestattet werden.  Dieser erkennt wenn ein Kind einsteigt und hebt den Tisch auf entsprechende Höhe an. Die erste Hürde wäre so schon mal geschafft.

Verriegelbare  Sicherheitsbügel und Mittige Fußraste

Besonders kinderfreundlich ist das automatische Schließbügelsystem. Sobald alle Fahrgäste platzgenommen haben schließt sich der Bügel automatisch beim Verlassen der Station. Der fest verriegelte Bügel kann von den Fahrgästen auf der Strecke nicht geöffnet werden und entriegelt sich erst bei der Einfahrt in die Gegenstation.

Damit dabei die Beine nicht nur in der Luft baumeln, können neben herkömmlichen Fußrasten auch mittige Fußrasten für mehr Sicherheit sorgen. Die Fußauflage ist dabei sitzmittig, wodurch sich bei geschlossenem Sicherheitsbügel die Fußauflage zwischen den Oberschenkeln des Fahrgastes befindet. Ein Hinausrutschen aus dem Sessel ist so unmöglich.

Gmahbahn in Alpach (c) Doppelmayr Seilbahnen GmbH

KidStop

Gerade das Hindurchrutschen wird oft als größter Sicherheitsmangel gesehen, doch durch wenig Aufwand kann bereits viel für die Sicherheit unserer Kleinsten getan werden.  Der Sicherheitsbügel kann beispielsweise durch einen Plastikkeil wie beispielsweise dem LEITNER KidStop® ausgestattet werden. Dieser Zusatzbügel wird an jedem Sitzplatz am Sicherheitsbügel des Sessels montiert und kann je nach Größe des Kindes nach innen geschwenkt werden.  So Verringert sich der Abstand zwischen Sicherheitsbügel und Sitzfläche wodurch ein Durchrutschen der Kinder verhindert wird.

Magnestick  Magnetweste

Ganz anders funktioniert jedoch ein bewährtes Sicherheitssystem aus Frankreich. Kinder werden hier mit Rückenprotektoren ausgestattet, die eine eingelassene Metallplatte enthalten.  Sobald sich das Kind auf den Sessellift setzt und anlehnt, haftet die Metallplatte am Magneten der Rückenlehne. Noch bevor der Sicherheitsbügel gesenkt wird, sitzt das Kind schon sicher befestigt, kann sich gut bewegen, jedoch während der Fahrt nicht hinausrutschen. Erst ein in der Gegenstation installiertes System löst die Magneten beim Ausstieg automatisch.

Einem stressfreien aber vor allem sicheren Skivergnügen steht also nichts mehr im Wege.

 

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